Klimabäume statt Klimakrise: Wie wir aktiv zum Schutz unserer Umwelt beitragen können

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Die Welt, wie wir sie kennen, verändert sich rasant. Der Klimawandel hat bereits massive Auswirkungen auf unseren Planeten und unser Leben. Eine der offensichtlichsten Auswirkungen des Klimawandels ist die Erhöhung der Temperaturen in unseren Städten, auf die die Mehrheit unserer Stadtbäume nicht ausreichend vorbereitet ist. Denn „länger anhaltende Hitzeperioden, stark verdichteter Boden, Starkregenereignisse, mangelnder Wurzelraum, aber auch Krankheiten und Schädlinge führen dazu, dass sich Bäume in der Stadt an ihrem Standort nicht immer optimal entwickeln können.“1

Aber was können wir dagegen tun? Die Antwort liegt in Klimabäumen, die mit „zunehmender Trockenheit, höherer Strahlungsintensität und veränderter Niederschlagsverteilung“ deutlich besser zurechtkommen als unsere gewöhnlichen Stadtbäume. Zudem sind sie resistenter gegen Schädlinge und Krankheiten.1,2

Was sind Klimabäume?

Klimabäume, auch bekannt als CO₂-Bäume, Umweltbäume, Kiri-Klimabäume oder Zukunftsbäume, sind besondersrobuste Baumarten. Sie sind in der Lage, große Mengen Kohlenstoffdioxid aus der Luft zu absorbieren und in Sauerstoff umzuwandeln. Außerdem sind die Überlebenskünstler dafür bekannt, enormer Hitze und Trockenheit zu trotzen und selbst unter schwierigen Standortbedingungen Schadstoffe aus der Luft zu entfernen.3,4,5

Gerade deshalb spielen CO₂-Bäume auch eine wichtige Rolle bei der Schaffung von effizienten, nachhaltigen und widerstandsfähigen Smart Cities

 

Vielfalt an Baumarten ist entscheidend

Bei der Auswahl der Bäume kommt es zudem auf die Vielfalt an. Zurzeit stehen in unseren Städten größtenteils nur Linden, Ahorne und Platanen. Welche Bäume sich ebenfalls gut für unsere Städte eignen, kannst du der GALK-Straßenbaumliste entnehmen. Diese wurde „unter besonderer Beachtung der extremen Standortbedingungen an den Straßen und der klimatischen Bedingungen in den meist stark verdichteten Städten“ erarbeitet.6

Beliebte Klimabäume

Kiri-Baum als echter Zukunftsbaum 

Ein besonders geschätzter Klimabaum ist der Blu Kiri-Baum NORDMAX21, der als schnellst wachsender Baum Europas gilt und viermal so viel CO₂ speichern kann wie Buchen oder Eichen. Der Umweltbaum kann bereits im ersten Jahr eine beachtliche Höhe von bis zu 1,5 Metern erreichen. Nach 10 - 12 Jahren verfügt der Zukunftsbaum dann über einen Stammdurchmesser von ca. 40 - 50 cm.

Darüber hinaus ist der Kiri-Baum ein natürlicher Filter für Schadstoffe in der Luft und ein wichtiger Lebensraum für Vögel und Insekten.7

 

Blauglockenbaum als CO₂-Verwandler

Der Blauglockenbaum ist nicht nur ein optisch ansprechender Baum, sondern auch ein wahres Wunder der Natur! Er gehört zu den am schnellsten wachsenden Bäumen der Welt und kann in nur 20 Jahren 1.197 kg CO₂ binden! Eine deutsche Eiche schafft im Vergleich dazu nur 26 kg.

Er ist außerdem äußerst robust und widerstandsfähig gegen Trockenheit und Schädlinge. Deshalb gilt er nicht nur als Klimabaum, sondern wird auch vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft als bienenfreundliche Baumart empfohlen.8

Die Bedeutung von Klimabäumen

CO₂-Klimabäume bieten Schatten und kühlen unsere Städte. Durch die Platzierung von Klimabäumen in städtischen Gebieten können wir die Temperaturen in unseren Städten senken und so das „Urban Heat Island“-Phänomen reduzieren. Dies ist besonders wichtig in den Sommermonaten, wenn die Temperaturen in vielbebauten Gegenden häufig unerträglich hoch sind.9

Generationenwälder als Teil der Klimalösung

Neben Klimabäumen für die Stadt können vor allem Tropenbäume entscheidend dazu beitragen, das Weltklima zu stabilisieren. 

Mit unseren Generationenwäldern haben wir ein Konzept entwickelt, das die biologische Vielfalt fördert und die Widerstandsfähigkeit der Natur nachhaltig stärkt. Kurz gesagt: Eine Klimalösung, die „nature positive“ ist. Als wichtige Kohlenstoffsenken nehmen unsere Generationenwälder Kohlenstoff aus der Atmosphäre auf und speichern ihn im Holz und im Boden. So können wir mit unseren Wäldern jährlich 20 Tonnen CO₂ pro Hektar in Bäumen, Pflanzen und Böden binden und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Unsere Aufforstungen bestehen dabei aus mehreren Generationen wertvoller, in Zentralamerika heimischer Baumarten, die optimal an die Umwelt angepasst sind und daher ideal wachsen können. Dadurch entstehen nach einiger Zeit CO₂-absorbierende, dauerhafte und artenreiche Mischwälder, die dem natürlichen Regenwald ähnlich sind. 

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Fazit

Klimabäume sind unsere Helden im Kampf gegen den Klimawandel. Sie verbessern die Luftqualität in unseren Städten, binden CO₂ und sorgen für Abkühlung. Besonders effektiv ist der Kiri-Klimabaum, der eine Wuchshöhe von bis zu 20 Metern erreichen kann.

Außerdem sind die Aufforstungen von Generationenwäldern entscheidend im Kampf gegen den Klimawandel.

Durch die Pflanzung von Klimabäumen in städtischen Gebieten und die Unterstützung von Projekten zur Aufforstung und Erhaltung von Tropenwäldern können wir einen großen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten.

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