Eine nachhaltige Stadtentwicklung

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Smart Cities als nachhaltige Stadtentwicklung

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt mittlerweile in Städten. Prognosen zufolge werden es im Jahr 2030 sogar bis zu 60 % sein. Durch den massiven Anstieg der Bevölkerung in Städten kommen auch neue Herausforderungen auf uns zu, die es in Zukunft zu meistern gilt.

Hierunter fallen unter anderem die steigenden Mietpreise, die zunehmende Luftverschmutzung und der Platzmangel.

Genau hier kommt das Konzept der Smart City ins Spiel, das gesellschaftliche und wirtschaftliche Interessen so miteinander vereint, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit vorhandenen Ressourcen und der Ausbau einer nachhaltigen Infrastruktur möglich ist.[1]

Wie das im Detail aussieht, schauen wir uns jetzt an.

Was ist eine Smart City?

Eine Stadt effizient, nachhaltig und widerstandsfähig gestalten? Das ist das Konzept einer Smart City, das für uns immer mehr in den Vordergrund rückt und für das es bislang noch keine eindeutige Definition gibt.[2]

Denn im Hinblick auf den Klimaschutz und den demografischen Wandel müssen wir insbesondere in Städten ökologische und soziale Verbesserungen vornehmen.[3]

Deshalb sehen wir uns mit der Aufgabe konfrontiert, innovative Systeme für Energie, Mobilität, Kommunikation und Umweltschutz zu schaffen. Gut durchdachte Infrastrukturen sollen unser Leben erleichtern und uns schlussendlich zu einer besseren Lebensqualität verhelfen.

Einfach gesagt ist eine Smart City ein „Internet der Dinge mit intelligenten Dienstleistungen und Angeboten“.[4]

Konzept einer Smart City

Das heißt, praktisch alle Daten werden auf einem virtuellen Computer, in der sogenannten Datencloud, verfügbar gemacht, sodass eine dauerhafte Interaktion zwischen uns Bürgern und der umgebenden Technologie stattfinden kann.[3] Dadurch lässt sich nicht nur die Beziehung zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Bürger optimieren, sondern es wird von uns ebenfalls ein schonender Umgang mit Ressourcen vorausgesetzt.[4]

Aufforstung als weitere Maßnahme gegen den Klimawandel

Doch nicht nur unsere Städte müssen nachhaltiger bewirtschaftet werden, sondern es ist ebenso notwendig, einen schonenden Umgang mit unseren Ressourcen zu pflegen und für die Aufforstung unserer Regenwälder zu sorgen, um das Klima zu retten. Unser Aufforstungskonzept orientiert sich am natürlichen Regenwald, welcher einen dauerhaften Lebensraum für Tiere bietet und gleichzeitig eine naturnahe und umweltverträgliche Waldbewirtschaftung ermöglicht. Sei auch du ein Teil der Lösung und hilf uns durch deinen Beitrag, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Aufforstung von tropischen Generationswäldern

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Wie wird eine Stadt eine Smart City?

Wie du weiter oben bereits herausgehört hast, braucht es für den Bau einer Smart City eine ausgeklügelte Strategie sowie eine gut durchstrukturierte Management-Plattform, um den Einsatz von Sensoren erfolgreich zu meistern.

Welche 6 Maßnahmen für die nachhaltige Stadtentwicklung erforderlich sind bzw. wie du eine Stadt nachhaltig machen kannst, verraten wir dir jetzt!

Smart Cities

1. IoT-basierte Basisplattform

Als Erstes brauchen wir eine solide Grundlage, um die Infrastruktur einer Stadt zum Positiven zu verändern – in diesem Fall also eine Management-Plattform, die Technologien auf intelligente Art und Weise miteinander verknüpft und speichert.

2. Überwachung und Analyse der gesammelten Daten

Durch die Analyse der gesammelten Daten können wir die Umgebung von Geräten noch genauer überwachen und entsprechend anpassen und optimieren.

3. Deep Analytics

Durch die Verarbeitung der IoT-Daten können wir nicht nur eine Überwachung der vernetzten Dinge gewährleisten, sondern auch die Automatisierung von Prozessen.

4. Befehle an Aktoren

Steuerungsanwendungen sorgen dafür, dass Befehle an die Aktoren weitergeleitet werden, die daraufhin bestimmte Aufgaben für uns erledigen und so eine bessere Automatisierung von Objekten in der Smart City ermöglichen.

5. Mobile Benutzeranwendungen

Durch Benutzeranwendungen haben wir die Möglichkeit, IoT-Geräte zu überwachen und zu steuern. Ebenfalls besteht die Option, Warnmeldungen und Benachrichtigungen zu empfangen.

6. Integration mehrerer Anwendungsfälle

Um langfristig einen nachhaltigen Städtebau zu schaffen, muss das bereits bestehende System erweiterbar sein. Beispielsweise wird ein intelligentes Verkehrsmanagementsystem noch durch die Überwachung der Luftqualität ergänzt etc.[5]

Welche Smart Cities gibt es?

Smart City Hamburg

Wie eingangs erwähnt, ist es höchste Zeit, dass sich die großen Metropolen wandeln, um Umweltverschmutzung, Versorgungsproblemen und Verkehrschaos ein für alle Mal den Kampf anzusagen!

Doch welche Städte haben bereits konkrete Lösungsansätze wie beispielsweise eine intelligente Stadtbeleuchtung oder Smart Mobility entwickelt, um den oben genannten Problemen entgegenzutreten und zu klimaneutralen Städten zu werden?

Im Folgenden findest du 8 Modellprojekte von Smart Cities.

1. Aachen

Aachen gilt als Vorzeigestadt in puncto Entwicklung neuer Technologien und digitaler Prozesse. Über die smart.aachen-Plattform verfolgt die Wissenschaftsstadt das Ziel, alle hochinnovativen Projekte transparent zu machen, um eine überregionale Sichtbarkeit zu garantieren und neu entwickelte Vernetzungsmöglichkeiten erfahrbar zu machen.[6]

2. Berlin

Auch Berlin befindet sich in einem wunderbaren Transformationsprozess zur Smart City. Im Fokus steht dabei die intelligente Vernetzung, um die Hauptstadt zu einer postfossilen und resilienten Stadt zu formen, die auch in Zukunft lebenswert ist. Beim Ausbau zu einer nachhaltigen Stadt konzentriert sich Berlin auf insgesamt 6 Handlungsfelder:

  • Smarte Verwaltung und Stadtgesellschaft
  • Smartes Wohnen
  • Smarte Wirtschaft
  • Smarte Mobilität
  • Smarte Infrastrukturen
  • Öffentliche Sicherheit[7]
3. Hamburg

Die Hafenstadt Hamburg überzeugt ebenso mit ihrer umfassenden Digitalstrategie, die alle Lebensbereiche des Gemeinwesens umfasst. Seit 2015 haben sich insbesondere Mobilität, Kultur, Stadtentwicklung, Hafen, Logistik und Verwaltung deutlich weiterentwickelt. Erwähnenswert ist hier unter anderem das Konzept der „digitalen Räume“, das die Kooperation diverser Akteure inner- und außerhalb Hamburgs ermöglicht, um innovative nutzerorientierte Lösungen hervorzubringen und wirtschaftlich erfolgreich zu sein.[8]

4. Darmstadt

Smart City made in Germany! Wer hätte das gedacht – die hessische Stadt entpuppt sich tatsächlich als Smart City. Denn Darmstadt will eine entscheidende Rolle in puncto Digitalisierung einnehmen. Neben dem schnell erfolgten Ausbau des 5G-Netzes gibt es in Darmstadt bereits ein flächendeckendes, digitales Messnetzwerk für Luftschadstoffe, dessen Sensoren den Gehalt von Ozon, Feinstaub und Stickoxiden erfassen kann.

5. Barcelona

Auch Barcelona ist bestrebt, eine Smart City zu werden, und veranstaltet deshalb regelmäßig „Smart City Expos“, um Projekte der Stadt vorzustellen. 500 km Glasfaserkabel und 12.500 installierte Sensoren sorgen u. a. dafür, dass Verkehrs- und Wetterdaten gesammelt werden können, um so die Qualität der Luft zu überprüfen.

Außerdem befinden sich auch viele Sensoren auf Straßenlaternen und erfassen die Anzahl an Fußgängern. Wenn auf den Straßen wenig los ist, werden diese beispielsweise automatisch abgeschaltet.

Ebenso wirkt Barcelona am europäischen Programm MUV mit, das dazu dient, Menschen den Umstieg auf umweltfreundlichere Fortbewegungsmittel zu erleichtern. Anreiz sollen Vergünstigungen in Geschäften sein.

6. Amsterdam

Die Hauptstadt in den Niederlanden arbeitet schon seit Jahren am Smart City Projekt. Und diese Anstrengung hat sich ausgezahlt! Im Jahr 2016 wurde der Stadt der „Capital of Innovation Award“ verliehen.

Das Hauptaugenmerk von Amsterdam liegt insbesondere auf der Kreislaufwirtschaft, die alle Einwohner:innen miteinbezieht. So wurde unter anderem die Plattform „Amsterdam Smart Citizens Lab“ ins Leben gerufen, die den Lebensstandard der Bürger:innen verbessern soll. Außerdem reguliert sich das System des Stadtverkehrs mit 2.400 Fahrzeugdetektor-Stationen und 60 Kameras fast vollständig selbst.

7. Bhubaneswar

Das Jupiter Research hat die indische Stadt Bhubaneswar als eine der intelligentesten Städte bewertet. Um sich zu einer Smart City zu entwickeln, legt Bhubaneswar den Fokus insbesondere auf die Aspekte Abfall-, Wasser- und Energiemanagement, Bildung, Gesundheit, urbane Mobilität und E-Government. Beispielsweise gibt es bereits eine intelligente Ampelsteuerung für einen reibungslosen Verkehr sowie eine digitale Plattform für die Integration und Bereitstellung bürgernaher Funktionen.

8. Seoul

Als eine der ersten Städte der Welt hat die Hauptstadt Koreas Induktionsschleifen für E-Busse in den Straßen montiert, sodass diese während der Fahrt aufgeladen werden können. Hinzu kommt eine digitale Plattform, auf der Bürger:innen und Beamt:innen die Möglichkeit haben, miteinander zu interagieren. Ein weiteres Highlight sind die virtuellen Läden in jeder U-Bahn-Station, die es Koreaner:innen ermöglicht, per Smartphone-Scan einzukaufen.[9]

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