7 Tipps, wie du dein Homeoffice nachhaltig gestaltest!

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7 Tipps fürs nachhaltige Homeoffice

Seit der Corona-Pandemie ist das Homeoffice gefragter denn je! Allein in Deutschland arbeiten seit Corona ca. 18 Millionen Menschen von zu Hause aus und genießen dabei die neu gewonnene Flexibilität und die Zeit, die durch den Arbeitsweg entfällt.[1]

Das hat auch positive Auswirkungen auf die Umwelt: Durch das Arbeiten im Homeoffice haben sich die CO₂-Emissionen drastisch verringert.

Eine international vergleichende Studie, die im Rahmen des Vodafone-Instituts durchgeführt wurde und die Corona-bedingte Arbeitssituation genauer analysierte, hat gezeigt, dass der durchschnittliche deutsche Telearbeiter zu Zeiten des Lockdowns in einem Jahr ca. 1144 kg CO₂-Emissionen (netto!) eingespart hat! Insbesondere in Deutschland war das Einsparpotential an CO₂ durch das Arbeiten im Homeoffice enorm. Hier konnten ca. 80 Millionen One-Way-Flüge zwischen London und Berlin kompensiert werden.[2]

Dennoch ist das Homeoffice nicht per se nachhaltig, sondern hängt noch von vielen weiteren Faktoren ab. Was du genau machen kannst, um dein Homeoffice oder auch dein Büro vor Ort umweltbewusst einzurichten, zeigen wir dir hier.

Deine 7 Tipps, mit denen du im Homeoffice die Umwelt schonst!

1. Senke deinen Stromverbrauch

Stromverbrauch senken

Ganz simpel und doch so effektiv: Stromsparen! Im Homeoffice kannst du bewusst deinen Stromverbrauch senken, indem du folgende Tipps beherzigst:

  1. Versetze deinen PC/Laptop beim Verlassen deines Platzes in den Energiesparmodus.
  2. Fahre deinen Laptop nach Arbeitsende komplett herunter.
  3. Steige auf Ökostrom um und beziehe deine Energie entweder aus Wasser-, Solar- oder Windkraft.[3]
  4. Verzichte auf Mehrfachspeicherungen, komprimiere große Dateien und schicke diese am besten immer per Link.
  5. Lösche bzw. miste deine Serverlaufwerke, Cloud-Speicher und E-Mail-Postfächer regelmäßig aus.
  6. Surfe im Stromsparmodus.
  7. Deaktiviere deinen Bildschirmschoner.
  8. Verringere die Helligkeit deines Bildschirms.
  9. Streame Videos bei geringer Auflösung.
  10. Deaktiviere bei deinen Geräten die Autoplay-Funktion.[4]
  11. Wechsle zu einem grünen E-Mail-Provider (z. B. Posteo/Mailbox.org).[1]

 

2. Setze auf klimaneutralen Mobilfunk – mit WEtell!

Auch im Homeoffice ist das Smartphone nicht mehr wegzudenken. Zum Vergleich: Die Mobilfunkbranche verbraucht mittlerweile so viel CO₂ wie der innerdeutsche Flugverkehr.

Das muss nicht sein! Mit WEtell hast du einen Mobilfunkanbieter an der Hand, der ganzheitliche Maßnahmen setzt, um die Klimaneutralität voranzutreiben. Mit dem konsequenten Rundumpaket: „Vermeiden, Ersetzen, Rückgewinnen“, wird CO₂ von vornherein vermieden bzw. wieder direkt der Atmosphäre entzogen.

Hierfür setzt WEtell u. a. auf klimaneutralen Mailversand, einen Öko-Cloudanbieter und den Bau von Solaranlagen.

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3. Wähle umweltfreundliche Raumbeleuchtung

Auch die richtige Raumbeleuchtung schont deinen Geldbeutel und hat einen positiven Impact auf die Umwelt. Wusstest du, dass ganze 10 % der Stromkosten auf die Beleuchtung zurückfallen? Greife also bei deinen Leuchtmitteln auf Energiesparlampen bzw. LED-Leuchten zurück. Diese können deine Stromkosten im Vergleich zur alten Glühbringe um 80 % reduzieren. Hinzu kommt, dass LED-Leuchten deutlich länger halten und kein Quecksilber enthalten – und das bei gleicher Beleuchtungsdauer![1]

Dein Beitrag zur natürlichen CO₂-Kompensation

Natürliche CO2-Kompensation

Neben den gängigen Lösungsansätzen zur Einsparung von CO₂-Emissionen wie z. B. dem Ausbau erneuerbarer Energien oder der Nutzung optimierter Heizungen und Dämmungen gibt’s ebenso die natürliche CO₂-Kompensation, die CO₂ direkt speichert: Generationenwälder! Mit dieser effektiven und innovativen Klimaschutzmaßnahme bieten wir dir eine langfristige Lösung an, um deinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Bereits mit einem Genossenschaftsanteil für 500 m² kannst du ein Teil der Lösung sein!

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4. Heize richtig!

Neben der richtigen Beleuchtung solltest du ebenso auf eine umweltfreundliche Heizquelle Wert legen. Gerade bei den steigenden Energiepreisen lohnt es sich, deine Heizanlage aufzurüsten bzw. den gegenwärtigen Anforderungen entsprechend anzupassen.[5]

Um noch mehr Energie einzusparen, solltest du regelmäßig lüften. Und hier lautet die Devise: Stoßlüften! Statt also deine Fenster über längere Zeit auf Kipp zu stellen, ist es deutlich umweltfreundlicher, wenn du immer mal wieder kurz das gesamte Fenster öffnest.[4]

5. Achte auf nachhaltiges Equipment am Arbeitsplatz

PC und Drucker

Wie du bestimmt weißt, verbrauchen auch dein PC bzw. dein Drucker eine Menge Energie. Hier lohnt es sich also, auch mal genauer hinzuschauen. Ein Laptop verbraucht beispielsweise viel weniger Strom als ein Desktop-PC, da dieser mit einem Energiemanagementsystem mit Energiesparmodus ausgestattet ist.[4]

Bei der Anschaffung eines Druckers solltest du auf einen Laserdrucker setzen, da dieser eine längere Nutzungsdauer verspricht und die Toner-Kartusche auch bei Nichtgebrauch beliebig lange hält. Einen Tintenstrahldrucker musst du hingegen regelmäßig nutzen, damit der Druckkopf des Druckers nicht eintrocknet.[5]

Nachhaltiges Home Office Equipment

Recyceltes Papier und nachhaltige Materialien

Setze beim Papier unbedingt auf nicht gebleichtes Recyclingpapier, das du am Siegel des Blauen Engels erkennst. So kannst du sichergehen, dass nur Altpapier verwendet wurde.[1] Ebenso lohnt es sich, wenn du über einen Schreibtischstuhl und einem Schreibtisch aus nachhaltigen Materialien nachdenkst. Auch in Secondhand-Shops wirst du hier oftmals fündig und findest tolle wiederaufbereitete Büroausstattung, ohne weitere Ressourcen verschwenden zu müssen.[4]

6. Verwende grüne Suchmaschinen

Wenn du etwas im Netz suchst, muss es nicht immer über den größten Anbieter Google sein. Denn es gibt durchaus umweltfreundlichere Alternativen. Hierzu gehört zum einen die Suchmaschine Panda Search, die von der World Wildlife Fund (WWF) betrieben wird. Werbeinnahmen, die über diese Suchmaschine eingenommen werden, fließen zur Hälfte an WWF-Projekte.

Eine weitere tolle Suchmaschine ist Ecosia, deren Betreiber sich für den Klimaschutz engagieren, indem die Gewinne für das Pflanzen von Bäumen eingesetzt werden.[4]

7. Ernähr dich klimabewusst

Last but not least: die Ernährung! Bereits mit ein paar kleinen Anpassungen deines Speiseplans kannst du dich umweltfreundlicher ernähren.[1]

  • Trinke Leitungswasser, statt Plastikflaschen zu kaufen.
  • Achte auf Fair Trade und Bioqualität bei deinen Lebensmitteln – auch bei Kaffee. 😉

Koche möglichst frische Gerichte mit saisonalem Obst und Gemüse.

So leistest du deinen Beitrag zum Klimaschutz im Büro

Und falls du wieder vor Ort arbeiten solltest, kannst du dennoch einiges in puncto Nachhaltigkeit bewirken!

  • Bilde Fahrgemeinschaften mit deinen Kollegen und verringert so gemeinsam die CO2-Bilanz. Und falls dein Weg nicht allzu weit sein sollte, dann nutze doch mal das Fahrrad oder geh zu Fuß.
  • Verzichte auf unnötige Geschäftsreisen. In den meisten Meetings ist die Anwesenheit vor Ort längst kein Muss mehr! Triff dich stattdessen zu einem virtuellen Meeting mit deinen Kolleginnen und Kollegen sowie Kundinnen und Kunden und spare so nicht nur CO₂, sondern auch Zeit und Nerven.[6]

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