Deutschland hat sein Emissionsziel für 2025 eingehalten. Das klingt nach einer guten Nachricht. Nach aktuellen Berechnungen des Thinktanks Agora Energiewende lagen die Treibhausgasemissionen im vergangenen Jahr bei rund 640 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten. Erlaubt gewesen wären 662 Millionen Tonnen. Gegenüber dem Referenzjahr1990 entspricht das einer Reduktion von fast 50 Prozent. Doch dieser Erfolg trügt. Denn er erzählt nur die halbe Wahrheit.
Generationenwälder aufforsten: Nachhaltige Klimalösung gegen den Klimawandel
Unsere Wälder: Mehr als nur Holz
Tropische Mischwälder, wie wir sie in Zentralamerika aufforsten, spielen eine entscheidende Rolle im globalen Klimaschutz. Mit heimischen Baumarten wie Mahagoni und Goldzeder gestalten wir Wälder, die in ihrer Struktur und Funktion dem natürlichen Regenwald ähneln. Diese nachhaltige Waldbewirtschaftung verbessert die Ressourcenproduktivität, schützt die Böden und sorgt für eine langfristige Bereitstellung von Holz, ohne die Artenvielfalt zu gefährden.
Wo wird aufgeforstet?
Unsere Projektgebiete in Panama zeigen dir den Fortschritt unserer Generationenwälder. Stetig kommen weitere dazu und unsere Wälder wachsen weiter. Wir wachsen stetig und sicher – mit einer ökologisch und ökonomisch sinnvollen Alternative, die sich am natürlichen Regenwald orientiert.
Unsere Wälder und unser Klima: Bedrohung und Lösungen
Warum unsere Wälder entscheidend für das Weltklima sind
Wälder spielen eine zentrale Rolle im Klimaschutz und bei der Stabilisierung unseres Ökosystems. Doch durch Abholzung und die fortschreitende Degradierung von Wäldern tragen wir massiv zum Artensterben und zum Klimawandel bei. Gesunde, widerstandsfähige Wälder können uns vor extremen Wetterereignissen wie Stürmen oder Dürren schützen – eine Funktion, die stark geschwächt ist, wenn Wälder zerstört oder geschädigt werden.
Gefahr von Zoonosen und Pandemien durch zerstörte Ökosysteme
Die Vernichtung intakter Ökosysteme erhöht das Risiko für Zoonosen und neue Pandemien. Laut dem Dilution Effectbegünstigt die Zerstörung von Lebensräumen die Übertragung von Krankheiten zwischen Tieren und Menschen. Der Schutz und die Wiederherstellung von natürlichen Biotopen sind daher nicht nur ökologisch, sondern auch gesundheitlich essenziell.
Die Rolle nachhaltiger Aufforstung
Unsere Aufforstungsprojekte und der Schutz von Regenwäldern stärken die Resilienz von Ökosystemen. Durch die Schaffung neuer Lebensräume fördern wir die biologische Vielfalt und sorgen für eine nachhaltige Bereitstellung der Ressource Holz. Dies ist nicht nur wichtig für die Wirtschaft, sondern auch für die Umsetzung internationaler Klimaziele.
Entwaldung stoppen und Flächen renaturieren
Die globale Entwaldung und Degradierung von Wäldern zu beenden ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Durch die Renaturierung degradierter Flächen schaffen wir nicht nur gesunde Wälder, sondern auch eine langfristige Lösung für den Klimawandel und seine Auswirkungen.
Waldwende zur Reduktion von CO₂: Nachhaltige Lösungen für den Klimaschutz
Die Rolle der Wälder im Klimaschutz
Entwaldung und Landnutzungsänderungen sind für rund 20 % der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Um die Klimakrise zu bekämpfen, ist es unerlässlich, nicht nur Emissionen zu reduzieren, sondern auch CO₂ zu binden, ohne dabei die Ökosysteme zu schädigen.
„Nature Positive“ handeln für eine nachhaltige Zukunft
Anstatt uns auf Kompensation oder Schadensbegrenzung zu beschränken, müssen wir Maßnahmen ergreifen, die die Widerstandsfähigkeit von Natur, Gesellschaft und unserem Planeten stärken. Mit einem „nature positive“-Ansatz fördern wir die Regeneration und Anpassungsfähigkeit der Ökosysteme – und damit den langfristigen Erhalt unseres Lebensraums.
Generationenwälder: Unsere Lösung gegen den Klimawandel
Unsere Generationenwälder bieten eine nachhaltige Antwort auf die Herausforderungen des Klimaschutzes. Sie binden bis zu 20 Tonnen CO₂ pro Hektar jährlich in Pflanzen, Bäumen und Böden und wachsen dabei viermal schneller als europäische Wälder.
Vorteile ökologischer Waldbewirtschaftung
- Dreifache Kohlenstoffbindung: Im Vergleich zur konventionellen Forstwirtschaft können Generationenwälder fast dreimal mehr Kohlenstoff in ihrer lebenden Biomasse speichern.
- Naturnähe: Unsere Wälder orientieren sich an natürlichen Regenwäldern, fördern die biologische Vielfalt und leisten einen Beitrag zur Umsetzung internationaler Klima- und Umweltabkommen.
- Verantwortungsvoller Umgang mit Holz: Nachhaltige Forstwirtschaft setzt auf eine erhöhte Ressourcenproduktivität, um die Ressource Holz zu bewahren und gleichzeitig die Natur zu schützen.
Unsere
Aufforstungssaison
in Panama
„Ich arbeite seit mehr als 25 Jahren als Försterin und habe mich auf die Pflanzung einheimischer Baumarten spezialisiert. Bei Aufforstungen in den Tropen sind Monokulturplantagen mit exotischen Arten üblich. Viele Investierende sind an möglich schnellen Gewinnen interessiert. Doch mit so einer kurzfristigen Absicht kann man keinen nachhaltigen Waldbau betreiben. Der Generationenwald hingegen verbindet auf sinnvolle Weise die ökonomischen Aspekte einer Plantage mit dem ökologischen Wirkungsfeldern eines Regenwaldes.“
Iliana Armién
Mitgründerin und Vorstandsmitglied - The Generation Forest
Unsere langjährige Partnerschaft
Das Konzept des Generationenwaldes wurde von unserem Gründungsteam, Iliana Armién und Andreas Eke, entwickelt, in Zusammenarbeit mit wichtigen Akteuren wie indigenen Gemeinschaften, dem Smithsonian Tropical Research Institute und dem United Nations Environment Programme . Die Genossenschaft THE GENERATION FOREST wurde ins Leben gerufen, um möglichst viele Generationenwälder zu verwirklichen.
Unser Partner FUTURO FORESTAL ist für die operative Arbeit vor Ort zuständig. Das Unternehmen hat mehr als 30 Jahre Erfahrung in Sachen nachhaltiger Aufforstung und begleitet uns seit der Gründung. Wir sind stolz auf die langfristige Zusammenarbeit mit diesem Pionier, der als erstes Forstunternehmen in Panama eine B-Corp-Zertifizierung erhalten hat.
Ein Ziel erreicht – aus den falschen Gründen
Der Rückgang der Emissionen gegenüber 2024 fiel mit rund 1,5 Prozent sehr gering aus. Vor allem aber ist er weniger das Ergebnis konsequenter Klimaschutzpolitik als vielmehr Ausdruck einer schwachen Konjunktur. Produktionsrückgänge in energieintensiven Branchen wie Stahl, Chemie und Automobilbau haben die Emissionen gedrückt – nicht strukturelle Veränderungen in den Problemsektoren Gebäude und Verkehr.
Sobald die Konjunktur wieder anzieht, drohen die Emissionen erneut zu steigen. Gleichzeitig wird immer deutlicher: Der bisherige Ausgleichsmechanismus funktioniert nicht mehr. Jahrelang konnten sinkende Emissionen im Stromsektor – dank des Ausbaus erneuerbarer Energien – die Stagnation in anderen Bereichen kompensieren. Doch dieses Polster schrumpft. Der CO₂-Ausstoß der Stromproduktion ist zuletzt kaum noch gesunken.

Klimaneutralität heißt nicht emissionsfrei
Um das Klimaziel für 2030 zu erreichen, müsste Deutschland seine Emissionen nun jedes Jahr um rund 36 Millionen Tonnen senken – etwa viermal so viel wie 2025. Ohne einen echten Durchbruch bei Gebäuden und Verkehr ist das kaum zu schaffen.
Noch grundsätzlicher wird die Lage mit Blick auf das Ziel der Klimaneutralität 2045. Denn „Netto-Null“ bedeutet nicht, dass Deutschland dann kein CO₂ mehr ausstößt. Auch in einer nachhaltigen Gesellschaft bleiben sogenannte Restemissionen – etwa aus Industrieprozessen, Landwirtschaft oder Bauwesen. Das Forschungsprojekt CDR terra rechnet allerdings mit rund 130 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten.
Ein zentraler Grund dafür ist der Zustand unserer Ökosysteme. Die deutschen Wälder, lange Zeit eine verlässliche CO₂-Senke, sind durch Dürre, Hitze und Schädlingsbefall vielerorts selbst zur Emissionsquelle geworden. Seit 2018 stößt der Sektor Landnutzung jährlich rund 70 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente mehr aus, als er bindet.
Ohne CO₂-Entnahme keine Netto-Null
Die Konsequenz ist klar: Klimaneutralität lässt sich nicht allein durch Emissionsminderung erreichen.Zusätzlich muss der Atmosphäre aktiv CO₂ entzogen werden – in großem Maßstab. Die Wissenschaft setzt dabei auf ein ganzes Portfolio von Methoden – von der Wiedervernässung von Mooren über technische Verfahren bis hin zur Abscheidung von CO₂ aus Industrieprozessen. Doch ein Ergebnis zieht sich wie ein roter Faden durch die Analysen: Natürliche Senken spielen eine Schlüsselrolle.
Aufforstung, Waldumbau und Agroforstsysteme gehören zu den wirksamsten, sichersten und zugleich kosteneffizientesten Methoden der CO₂-Entnahme. Doch gerade der Blick auf deutsche Wälder zeigt: Ihre Senkenleistung ist heute unsicher. Klimastress, lange Wachstumszyklen und Flächenkonkurrenzen begrenzen ihr Potenzial.
Umso wichtiger ist es, Aufforstung global zu denken – dort, wo Wälder besonders schnell wachsen und dauerhaft stabil bleiben können. Tropische Wälder binden CO₂ deutlich effizienter als Wälder in gemäßigten Breiten. Durch ganzjähriges Wachstum, hohe Biomasseproduktion und stabile klimatische Bedingungen können sie über Jahrzehnte hinweg große Mengen Kohlenstoff speichern.
Generationenwälder in Panama: langfristige CO₂-Senken mit Mehrwert
Genau hier setzen die Generationenwälder von The Generation Forest in Panama an. Auf degradierten Flächen entstehen artenreiche Dauerwälder, die konsequent auf langfristige CO₂-Speicherung, Biodiversität und Resilienz ausgelegt sind. Anders als kurzfristige Aufforstungsprojekte werden diese Wälder nicht nach wenigen Jahrzehnten geerntet, sondern dauerhaft erhalten.

Verantwortung übernehmen – auch als Unternehmen
Unternehmen spielen auf dem Weg zur Klimaneutralität eine entscheidende Rolle: Ihr Hebel zur CO₂-Reduktion ist immens. Für Unternehmen bedeutet das: Ambitionierter Klimaschutz endet nicht bei der Reduktion eigener Emissionen, so wichtig diese auch ist. Viele Emissionen lassen sich kurzfristig nicht vollständig vermeiden. Genau hier können hochwertige, langfristig gesicherte CO₂-Senken eine sinnvolle Ergänzung sein.
Mit The Generation Forest können Unternehmen Emissionen reduzieren und ausgleichen, indem sie sich an der Aufforstung und dem dauerhaften Erhalt von Generationenwäldern beteiligen. Ein Beitrag zu realem, überprüfbarem Klimaschutz – gekoppelt mit Biodiversität, sozialer Verantwortung und langfristigem Denken.
Das „Aber“ ernst nehmen
Dass Deutschland sein Emissionsziel für 2025 erreicht hat, ist kein Grund zur Entwarnung. Im Gegenteil: Die Zahlen zeigen, wie dringend ein Kurswechsel nötig ist. Emissionsminderung muss schneller, konsequenter und struktureller werden. Gleichzeitig braucht es den massiven Aufbau neuer, verlässlicher CO₂-Senken.
Aufforstung ist dabei ein zentraler Baustein für echte Klimaneutralität. Und sie funktioniert am besten dort, wo Wälder langfristig wachsen, stabil bleiben und geschützt werden können – wie in den Generationenwäldern in Panama.
Jetzt Wald schaffen und Emissionen kompensieren