Projektgebiet Colón

Anfang 2019 haben wir im hügeligen Land der Sierra Llorona 148 Hektar Land erworben. Durch das Aufforstungsprojekt in Colón schaffen wir einen Baustein des grünen Korridors zwischen den Nationalparks Chagres und Soberanía. Unsere Fincas liegen im Wassereinzugsgebiet des Panamakanals, sodass unsere Wälder nicht nur CO₂ binden, sondern auch einen positiven Beitrag zum Wassermanagement dieser für die Weltwirtschaft so wichtigen Wasserstraße leisten.

Nationalpark Wideraufforstung Colon
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Region

Colón

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Gesamtfläche

148 Hektar

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Projektstart

2019

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Fincas

3

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Entfernung zum Seehafen

30 km

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Aktuelle Nutzung

Wiederaufforstung mit einheimischen Arten

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Flächenverteilung

66 % des Projektgebiets bereits aufgeforstet

Einige unserer Fincas haben einen Anteil an intaktem Wald und einige steile Hänge. In einigen Teilen der Fincas haben wir noch kleine Regenwälder. Das Projekt wurde 2019 größtenteils aufgeforstet. Es befindet sich in einem sehr wichtigen Bio-Korridor zwischen dem Nationalpark Chagres und dem Nationalpark Soberania. Hier sind unter anderem Jaguare und Tapire zu Hause, die den Bio-Korridor nutzen.

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Wie wurde gepflanzt?

Die Bodenverhältnisse unserer Aufforstungsprojekte sind meist unterschiedlich. Innerhalb der Aufforstungsflächen in Gatun 1 nehmen wir deswegen zwei unterschiedliche Mischungen, die in kleinen Blöcken gepflanzt werden: für die Flächen, die schwierigere Bedingungen aufweisen, pflanzen wir Goldzeder (Terminalia amazonia) und Cocobolo (Dalbergia retusa) und vereinzelt Marupa (Simarouba amara).

Diese Baumarten sind exzellente Pionierbaumarten und gedeihen auch unter bescheideneren Verhältnissen. In den Bereichen, die etwas angenehmer für die Pflanzen sind, pflanzen wir eine Mischung aus sieben verschiedenen Edelhölzern. In den Pflanzungen werden pro Block 30 Bäume der gleichen Art gepflanzt. Wenn der Bestand dann später ausgedünnt wird, bleiben am Ende 3 - 5 große Bäume pro Block stehen, in den entstandenen Lücken pflanzen wir andere Arten nach. So entsteht dann mit der Zeit ein echter Generationenwald.

Leiter der Forstoperation Nestor Ortega

„Die Bäume werden, wenn sie erst einmal ausgewachsen sind, ihre Samen abwerfen, und dann werden neue Pflanzen wachsen. Das passiert in unserer Generation und so wird es über die Jahre hinweg weitergehen.“

Nestor Ortega

Leiter der Forstoperation

Finca Gatun 1
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Größe: 49 ha
Projektstart:2019
Aufgeforstet: 100 %

Verwendete Baumarten für die Aufforstung:
Mahagoni (Swietenia macrophylla)
Cocobolo, Rosewood (Dalbergia retusa)
Balatabaum (Manilkara spp.)
Royal Mahagony (Carapa guianensis)
Santa Maria (Calophyllum brasiliense)
Goldzeder (Terminalia amazonia)
Cumaru (Dipteryx oleifera)
Marupa (Simarouba amara)
Caobillo, Little Mahogany (Tapirira guianensis)
Berba, Ojoche (Brosimum alicastrum)
Alcaretto (Aspidosperma sprucaenum)

Diese Finca trägt den Namen des Flusses Gatún, der den Panamakanal mit Wasser versorgt. Die Finca liegt direkt im Wassereinzugsgebiet des Flusses. Unsere Forstingenieurin und Mitbegründerin Iliana Armién schätzt, dass die Finca vor etwa 30 Jahren entwaldet wurde.

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Finca Gatun 2
the-generation-forest-Nationalpark-Wasser-Land-m4 Finca-Gatun2-Aufforstungsprojekt-Colon-1

Größe: 50 ha
Projektstart: 2019
Aufgeforstet: 0 % 

Potenzielle Baumarten für die Aufforstung:
Teak (Tectona grandis)
Spanische Zeder (Cedrela odorata)
Cocobolo, Rosewood (Dalbergia retusa)
Roble (Tabebuia rosea)
Argentinisches Osage Orange (Maclura tinctoria)
Peruanische Mandel (Terminalia oblonga)

Die Finca liegt direkt am Fluss Gatún, über einen kleinen Pfad mit Gatún 1 verbunden. Wie auch die anderen Projekte wurde sie zuvor als Viehweide genutzt. Auf der Fläche ist Restwald vorhanden. Für eine naturnahe Aufforstung sind das gute Bedingungen, denn die vorhandenen Regenwälder sorgen für Naturverjüngung und damit Vielfalt. Die Samen der älteren Bäume werden durch den Wind oder die Tiere auf unserer Fläche weitergetragen. Diese jungen Bäume können wir identifizieren und schützen. Doch was sich einfach anhört, ist eine komplexe Aufgabe: Es gibt über 600 verschiedene Baumarten in der Region. Sie zu erkennen, erfordert viel Fachkenntnis.

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Finca La Conexión
the-generation-forest-Nationalpark-Wasser-Land-m4 Finca-Gatun2-Aufforstungsprojekt-Colon

Größe: 49 ha
Projektstart: 2019
Aufgeforstet 100 %

Verwendete Baumarten für die Aufforstung:
Teak (Tectona grandis)
Spanische Zeder (Cedrela odorata)
Cocobolo, Rosewood (Dalbergia retusa)
Roble (Tabebuia rosea)
Argentinisches Osage Orange (Maclura tinctoria)
Peruanische Mandel (Terminalia oblonga)

Von unseren drei Projekten in Colón ist die Finca „La Conexión“ das Projekt mit dem größten Anteil an bestehendem Regenwald. Ihr Name bedeutet „die Verbindung“, denn sie erweitert zwei andere Wiederaufforstungen und verbindet ein großes Waldgebiet, welches sich über eine Erhebung an der Karibikküste erstreckt. La Conexión ist ein besonders ökologisch orientiertes Projekt. Als wir das Projekt starteten, war schon ein Großteil der Fläche mit jungem Sekundärwald bedeckt und nur kleine Flächen mussten aufgeforstet werden.

Einige Teile der Finca weisen einen jungen Wald auf. Hier wurde vor allem die sogenannte „Anreicherungspflanzung“ genutzt, d.h. die Diversifizierung des bestehenden Bestandes durch neue Baumarten. Zur Anreicherung wurde hier eine Mischung schattenresistenter Arten aufgeforstet.

2020 haben wir auf der Fläche Spuren einer Wildkatze gesehen. Der Großkatzen-Spezialist Ricardo Moreno hat derweil bestätigt, dass es sich um einen Jaguar handelte. Das sind tolle Neuigkeiten für die Artenvielfalt in der Region Colón und gleichzeitig eine mahnende Erinnerung, dass wir die Entwaldung in dem wichtigen Bio-Korridor stoppen müssen.

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Region Colón

Der häufige Regen und die konstante Temperatur machen diese Region besonders: Hier herrschen ideale Bedingungen für einen immerfeuchten tropischen Regenwald.

  • Nationalpark Colon

     

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  • the-generation-forest-Transparenz-Agua-Fria

    144 Hektar | 3 Fincas

    Agua Fria

    2017 haben wir unser erstes Aufforstungsprojekt in Panama mit dem Namen „La Reina“ gestartet. Wir haben diese Fläche gekauft, um zu zeigen, wie man eine Monokultur in einen Generationenwald umwandeln kann.

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  • the-generation-forest-Transparenz-Claritas

    398,5 Hektar | 7 Fincas

    Claritas

    Das Territorium grenzt an das indigene Gebiet der Guna de Wargandí und bildet Schutzzonen vor Ort und erweitert bestehende Habitate.

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  • the-generation-forest-Transparenz-Lastenia

    194,5 Hektar | 1 Finca

    Lastenia

    Das Gebiet, in dem sich die Finca befindet, war vor 20 Jahren noch mit Wäldern mit Edelholzbäumen bedeckt.

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  • the-generation-forest-Transparenz-Nicanor

    72 Hektar | 2 Fincas

    Nicanor

    Vor einiger Zeit wurden hier Wälder für Weideland abgeholzt. Der Vorbesitzer nutzte eine Fläche als Pferdekoppel.

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