fbpx

Dritter Eintrag

Der Ausblick in die Zukunft

Gerade komme ich von meinem ersten Besuch auf einer unserer Aufforstungsflächen zurück. Ich bin super erledigt und schlafe schon auf dem Rückweg im Auto ein. Ich bin erschlagen von all den neuen Eindrücken und der Temperatur.

Heute habe ich unsere Forstexpertin Iliana Amién bei ihrer Arbeit in die Wälder von Colón begleitet. Die Fahrt startete abenteuerlich. Die Wege, die uns aus der Stadt führten, haben nur noch wenig mit Schotterpisten gemeinsam. Lehm, Steine, Pfützen und Schlamm bilden hügelige Pfade, die wir zurücklegten um zu der Finca Gatun 1 zu kommen.  Auf dem beschwerlichen Weg begegnete uns eine indigene Familie, sie laufen diesen Weg tagtäglich zu Fuß. Sie leben inmitten der Wälder.

Bild 1: Der atemberaubende Blick in die tropischen Wälder Panamas und auf die Grenze der Finca Gatun 1

Nach der Ankunft verbringe ich mindestes 20 Minuten damit, den Ausblick zu genießen. Wälder, soweit das Auge reicht. Doch ich stand auf kargem Boden. Die unterschiedliche Vegetation zeichnen den Saum der Aufforstungsfläche. Deutlicher kann man es nicht machen, dieses Gebiet braucht Bäume um Platz für Lebensräume zu bieten. Vereinzelt stehen noch ein paar Bäume neben den jungen Setzlingen, aber in dieser Pflanzungssaison werden 30 Hektar aufgeforstet.

Bild 2: Iliana Amién kontrolliert die Qualität der Setzlinge

Die jungen Pflanzen kommen frisch aus der Baumschule und sind schon gut 30cm groß bevor sie gepflanzt werden. Die heimischen Baumarten werden je nach Bodenverhältnissen ausgewählt.
Mir werden die aufwendigen Abläufe und der große, körperliche Arbeitsaufwand erst jetzt richtig bewusst. Der Tag mit Iliana zeigte mir, wie viel Herzblut und Engagement in diesen Projekten steckt.

Empfehlen
  • Facebook
  • Twitter
  • LinkedIN
Share
Getagged in
Tag 6: Globale Community

Vor ein paar Wochen habe ich Emir kennengelernt, er ist ein panamaischer Filmemacher und Fotograf mit einer starken Naturverbundenheit. Von da an arbeiteten wir gemeinsam daran, Bilder und Geschichten aus den Wäldern Panamas einzufangen und sie den Menschen zu erzählen.  Schnell fanden wir gemeinsame Interessen und Überzeugungen, vor allem in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Tag 5: Pflanzen ist Handarbeit

Die erste Begegnung war auf beiden Seiten zurückhaltend, aber auch aufgeschlossen und neugierig. Ich traf eine Gruppe der Arbeiter bei ihren Aufforstungsarbeiten. Es ist Pflanzungszeit, das bedeutet, dass die Setzlinge aus der Baumschule eingetroffen sind und nun gepflanzt werden. Sie sind mittlerweile zirka 30cm große und junge Pflanzen unterschiedlicher Baumarten. Auf der Finca gibt es teilweise noch einen Restwald, dort befreiten Arbeiter mit Macheten den Waldboden von kleineren Wildpflanzen und schlugen Schneisen für die neuen Bäume. So können die jungen Pflanzen im Schatten der größeren Baume Schutz finden, um wachsen zu können.

Tag 4: Wie wollen wir morgen leben?

Diese Frage in Bezug auf den Klimaschutz steht momentan oft im Raum. Dort steht sie wie ein Elefant im Porzellanladen, denn die Antwort benötigt ein Umdenken, neue Strukturen der Wirtschaft und eckt an vielen Punkten an. „Öko“ ist schon längst keine abfällige Bemerkung mehr, viel mehr ist es ein Lebensstil geworden, der vermeintlich Nachhaltigkeit impliziert.

Tag 3: Der Ausblick in die Zukunft

Heute habe ich unsere Forstexpertin Iliana Amién bei ihrer Arbeit in die Wälder von Colón begleitet. Die Fahrt startete abenteuerlich. Die Wege, die uns aus der Stadt führten, haben nur noch wenig mit Schotterpisten gemeinsam. Lehm, Steine, Pfützen und Schlamm bilden hügelige Pfade, die wir zurücklegten um zu der Finca Gatun 1 zu kommen.

Tag 2: Kultur trifft auf Komfortzone

Nun sind schon die ersten Tage in Panama vergangen, aber so richtig angekommen bin ich noch nicht. Es gibt so viele neue Eindrücke, die mich aus meiner Komfortzone holen und nicht loslassen. Ich habe Deutschland mit gesundem Respekt und einer kleinen Portion Skepsis gegenüber Neuem verlassen, aber dass man mir hier mit überraschend viel Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft begegnet, hätte ich so nicht erwartet.

Tag 1: Tausche Moin gegen Hola

Endlich sehe ich die Früchte unserer Arbeit, na in unserem Fall eher Bäume. Aufforsten – das ist so viel mehr als Bäume pflanzen und um die Ausmaße der Arbeit und die Bedeutung für das Land und die Menschen für mich überhaupt greifbar machen zu können, bin ich nun hier. Mittendrin.