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Tag 6: Globale Community

Vor ein paar Wochen habe ich Emir kennengelernt, er ist ein panamaischer Filmemacher und Fotograf mit einer starken Naturverbundenheit. Von da an arbeiteten wir gemeinsam daran, Bilder und Geschichten aus den Wäldern Panamas einzufangen und sie den Menschen zu erzählen.  Schnell fanden wir gemeinsame Interessen und Überzeugungen, vor allem in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Tag 5: Pflanzen ist Handarbeit

Die erste Begegnung war auf beiden Seiten zurückhaltend, aber auch aufgeschlossen und neugierig. Ich traf eine Gruppe der Arbeiter bei ihren Aufforstungsarbeiten. Es ist Pflanzungszeit, das bedeutet, dass die Setzlinge aus der Baumschule eingetroffen sind und nun gepflanzt werden. Sie sind mittlerweile zirka 30cm große und junge Pflanzen unterschiedlicher Baumarten. Auf der Finca gibt es teilweise noch einen Restwald, dort befreiten Arbeiter mit Macheten den Waldboden von kleineren Wildpflanzen und schlugen Schneisen für die neuen Bäume. So können die jungen Pflanzen im Schatten der größeren Baume Schutz finden, um wachsen zu können.

Tag 4: Wie wollen wir morgen leben?

Diese Frage in Bezug auf den Klimaschutz steht momentan oft im Raum. Dort steht sie wie ein Elefant im Porzellanladen, denn die Antwort benötigt ein Umdenken, neue Strukturen der Wirtschaft und eckt an vielen Punkten an. „Öko“ ist schon längst keine abfällige Bemerkung mehr, viel mehr ist es ein Lebensstil geworden, der vermeintlich Nachhaltigkeit impliziert.

Tag 3: Der Ausblick in die Zukunft

Heute habe ich unsere Forstexpertin Iliana Amién bei ihrer Arbeit in die Wälder von Colón begleitet. Die Fahrt startete abenteuerlich. Die Wege, die uns aus der Stadt führten, haben nur noch wenig mit Schotterpisten gemeinsam. Lehm, Steine, Pfützen und Schlamm bilden hügelige Pfade, die wir zurücklegten um zu der Finca Gatun 1 zu kommen.

Tag 2: Kultur trifft auf Komfortzone

Nun sind schon die ersten Tage in Panama vergangen, aber so richtig angekommen bin ich noch nicht. Es gibt so viele neue Eindrücke, die mich aus meiner Komfortzone holen und nicht loslassen. Ich habe Deutschland mit gesundem Respekt und einer kleinen Portion Skepsis gegenüber Neuem verlassen, aber dass man mir hier mit überraschend viel Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft begegnet, hätte ich so nicht erwartet.

Tag 1: Tausche Moin gegen Hola

Endlich sehe ich die Früchte unserer Arbeit, na in unserem Fall eher Bäume. Aufforsten – das ist so viel mehr als Bäume pflanzen und um die Ausmaße der Arbeit und die Bedeutung für das Land und die Menschen für mich überhaupt greifbar machen zu können, bin ich nun hier. Mittendrin.